Glöbl & Partner
Schwerpunkt 3 · ERP, KI & Digitalisierung

Erst den Engpass identifizieren. Dann digitalisieren.

Engpassorientierte Digitalisierung: Wir verschlanken Eure Prozesse und automatisieren, was Euch unnötig Zeit kostet: mit dem passenden ERP, eigenen Software-Werkzeugen und KI. Und wir befähigen Euer Team, diesen Weg selbst weiterzugehen.

Wo drückt es bei Euch?

Vier typische Ausgangslagen aus der Praxis.

„Wir brauchen ein neues ERP.“

ERP auswählen und einführen

Herstellerunabhängig und ohne Provisionen. Wir leiten die Anforderungen aus Euren tatsächlichen Abläufen ab, nicht aus einem Funktionskatalog.

  • Abläufe klären, bevor Systeme verglichen werden
  • Geeignete Systeme gemeinsam bewerten
  • Einführung mit Fachbereichen, IT und Anbieter begleiten

Euer ErgebnisEin System, das zu Eurem Betrieb passt, und ein Betrieb, der das System wirklich nutzt.

„Unser ERP kann das nicht.“

Das ERP gezielt ergänzen

Der Gebrauchte tut’s auch – wenn die Basis passt. Nicht jede Lücke braucht ein neues System. Oft reicht ein Update, eine bessere Nutzung oder eine passende Ergänzung, die wir mit KI schnell bauen. Besonders viel Spielraum bieten Open-Source-ERP und Systeme mit zugänglichem Quellcode.

  • Prüfen, was das vorhandene System schon kann
  • Dashboards, Eingabemasken und Automatisierungen anbinden
  • Lesen und kontrolliert zurückschreiben, wo es passt

Euer ErgebnisDie Lücke ist geschlossen, das ERP bleibt die führende Quelle.

„Bei uns läuft viel über Excel und Papier.“

Prozesse digitalisieren, auch ohne ERP

Laufzettel, Formulare und Listen lassen sich oft in wenigen Wochen durch eine schlanke Anwendung ersetzen. Dafür braucht es kein großes IT-Projekt.

  • Den Ablauf zuerst vereinfachen
  • Eine Anwendung für Tablet, Handy oder Laptop bauen
  • Später an ERP oder Buchhaltung anbinden, wenn es sinnvoll ist

Euer ErgebnisEinmal erfassen, statt dreimal abtippen.

„Wir wollen selbst mit KI arbeiten.“

Euer Team befähigen

Die besten Ideen haben die Menschen, die täglich mit den Abläufen arbeiten. Wir helfen ihnen und Eurer IT, daraus eigene Lösungen zu machen.

  • An echten Aufgaben aus Eurem Betrieb lernen
  • Mit KI Prototypen und kleine Anwendungen bauen
  • Gemeinsame Regeln für Qualität, Test und Betrieb

Euer ErgebnisVom Prozess-Anwender zum Prozess-Designer.

So denken wir

Wir digitalisieren keine Umwege.

Wir kommen aus der Organisationsentwicklung und der Prozessberatung. Deshalb beginnen wir nicht beim System, sondern beim Engpass. Jede Lösung richten wir darauf aus, dass die Arbeit in Eurem Betrieb besser fließt. Ein schlechter Ablauf wird durch Software nur schneller schlecht.

Wir nennen das engpassorientierte Digitalisierung, kurz eoD: erst der Engpass, dann der Ablauf, dann das Werkzeug.

  1. 01

    Engpass identifizieren

    Wir schauen gemeinsam mit Euren Mitarbeitern, wo Arbeit liegen bleibt, doppelt gemacht wird oder auf Antworten wartet. Dort liegt der größte Hebel für mehr Durchsatz.

  2. 02

    Ablauf verschlanken

    Unnötige Schritte, Schleifen und Übergaben fallen weg, bevor programmiert wird. Das Erfahrungswissen Eurer Mitarbeiter fließt direkt in den neuen Ablauf ein.

  3. 03

    Wirksam digitalisieren

    Mit dem passenden ERP, einer Software-Ergänzung oder einer eigenen Anwendung. Technisch fundiert und trotzdem schnell, weil wir mit einem Prototyp starten.

  4. 04

    Team befähigen

    Eure Leute lernen, Verbesserungen zu entdecken und selbst weiterzuentwickeln, auch mit KI. So bleibt die Wirkung auch dann, wenn wir nicht mehr da sind.

Aus der Praxis

So sieht das in der Praxis aus.

Eigene Projekte und ausgewählte Anwendungsfälle aus unserem Netzwerk, anonymisiert. Was bei Euch möglich ist, hängt von Euren Abläufen, Daten und Systemen ab.

Bisheriges Papierformular für den Servicebericht mit Feldern für Kunde, Arbeiten, Material und Stunden
Vorher
NachherEingabemaske eines digitalen Einsatzberichts mit sechs Schritten von Auftrag bis VersandAutomatisch erzeugter Leistungsnachweis als PDF mit Arbeiten, Material, Stunden und Fahrten

Gewonnene Zeit nach der Umsetzung

ca. 15 Std.pro Monat für wichtigere oder andere Aufgaben

≈ 9 % einer 40-Stunden-Stelle

geschätzt: 15 Min. Nacherfassung je Einsatz, 3 Einsätze am Tag

Außerdem: Keine Übertragungsfehler, die Rechnung geht Tage früher raus.

Umgesetzt · Service-Dienstleister

Vom Papier-Servicebericht zur App

Ausgangslage
Die Servicetechniker dokumentierten jeden Einsatz beim Kunden auf einem Papierformular: Maschinen, ausgeführte Arbeiten, Material, Arbeits- und Fahrzeiten. Im Büro wurde alles für die Rechnung ein zweites Mal abgetippt.
Lösung
Eine Web-App für Handy, Tablet und Laptop führt in sechs Schritten durch den Einsatz: Auftrag, Maschinen und Arbeiten, Material, Zeiten und Fahrt, Ergebnis, Unterschrift und Versand. Pflichtfelder werden direkt am Feld geprüft, jede Eingabe wird fortlaufend gespeichert. Dazu kommen Auftragsübersicht, Kalender, Kunden- und Maschinenstamm sowie ein Kundenimport aus der Buchhaltung.
Wirkung
Kunde und Mitarbeiter unterschreiben digital, der Leistungsnachweis entsteht automatisch als PDF und geht per Mail an den Kunden. Die Rechnungsstellung wird direkt angestoßen: Das Büro erhält alle Angaben fertig aufbereitet, fehlende Preise sind markiert.

Kein ERP-Projekt: ein manueller Ablauf, einfach digitalisiert. Eine Anbindung an die Buchhaltung kann später folgen.

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Weitere Kundenstimmen und Projekte →

Und bei Euch?
Wie viel Zeit steckt in Eurem Umweg?Rechnet mit Euren eigenen Zahlen nach. Dauert eine Minute.Rechner öffnenRechner schließen

Wählt einen wiederkehrenden Ablauf, zum Beispiel das Übertragen von Fertigmeldungen. Fünf Minuten wirken wenig. Vierzig Mal am Tag wird daraus ein Thema.

Annahmen für die Modellrechnung

Aktive Bearbeitungszeit, keine Liege- oder Wartezeit.

Eure Annahme für diesen Ablauf. Kein gemessener Wert.

Diesen Ablauf gemeinsam anschauen ↗

Rechnerisches Zeitpotenzial pro Monat

33,3 Std.

unter den eingegebenen Annahmen

Heutiger Aufwand: 66,7 Std.

Angenommener Restaufwand: 33,3 Std.

Modellrechnung mit Euren Annahmen. Kein gemessenes Kundenergebnis und keine Einsparzusage. Entwicklungs-, Prüf- und Betriebsaufwand sind nicht berücksichtigt. Die Eingaben bleiben in Eurem Browser.

Die Organisation befähigen

Vom Prozess-Anwender zum Prozess-Designer.

Die besten Verbesserungsideen kommen von denen, die täglich mit den Abläufen arbeiten. Wir bauen mit Führung, Fachbereichen und IT die Fähigkeit auf, daraus selbst Lösungen zu machen: Abläufe beschreiben, Anforderungen formulieren, mit KI Prototypen bauen und sie mit technischer Begleitung sicher in den Betrieb bringen.

Das baut Euer Team danach selbst

  • Angebote automatisch ablegen. Jedes versendete Angebot landet ohne Handgriff im richtigen Projektordner.
  • Kontakte automatisch erfassen. Angaben aus E-Mail-Signaturen und Visitenkarten landen direkt im CRM.
  • E-Mails vorsortieren. Anliegen und Dringlichkeit werden erkannt, Aufgaben entstehen automatisch.
  • Monatsbericht auf Knopfdruck. Kennzahlen sammeln, zusammenfassen und verteilen.
Teilnehmer arbeiten in kleinen Gruppen gemeinsam an Laptops in einem Workshop.
So arbeiten wir

Erst ein Prototyp. Dann entscheidet Ihr.

Wir entwickeln direkt bei Euch im Betrieb: mit den Menschen, die die Lösung später nutzen, und an Euren echten Abläufen und Daten. Wir sitzen mit Euren Mitarbeitern zusammen, schauen ihnen über die Schulter und prüfen jeden Stand gemeinsam mit ihnen.

Ihr seht früh etwas Lauffähiges, statt monatelang Konzepte zu lesen. Wir denken und arbeiten iterativ: in kurzen Sprints von ein bis zwei Wochen, jeweils mit einem klaren Ziel und einem Ergebnis, das Ihr anfassen könnt. Was im Alltag nicht funktioniert, passen wir im nächsten Sprint an.

  1. Planen

    Was ist diesmal am wichtigsten, und woran erkennen wir ein gutes Ergebnis?

  2. Umsetzen

    Ablauf vereinfachen, Prototyp entwickeln oder eine Automatisierung erproben. Mit kurzem täglichen Abgleich.

  3. Hier entscheidet Ihr

    Review

    Gemeinsam mit den Anwendern am lauffähigen Stand prüfen und entscheiden.

  4. Retro

    Was hat die Zusammenarbeit leichter gemacht, was ändern wir beim nächsten Mal?

↺ Nächster Sprint · alle 1–2 Wochen

Zwei Wege der Zusammenarbeit

Laufende Begleitung

Prozesse verbessern, Eure IT stärken

Wir starten bei einem konkreten Bereich, etwa der Buchhaltung oder dem Einkauf. In Wochenschritten planen wir mit Eurer IT den nächsten Schritt, setzen um und prüfen die Wirkung. So lernt Euer Team, Lösungen selbst zu entwickeln.

AbrechnungNach Beratertagen, mit abgestimmtem Monatsbudget.

Festes Werkzeug-Paket

Eine konkrete Anwendung bauen

Zum Beispiel eine App, die einen Papierablauf ersetzt, oder eine KI-Anwendung, die vollständig bei Euch im Haus läuft. Prototyp, je nach Umfang und Komplexität mehrere Schleifen mit Review, Übergabe mit Quellcode und Dokumentation an Eure IT.

AbrechnungFester Paketpreis für den vereinbarten Umfang.

Technisch durchdacht. Für den Alltag gebaut.

Glöbl & Partner begleitet Prozesse, Organisation und Befähigung. Technische Spezialisten übernehmen die vereinbarten Entwicklungs- und Integrationsaufgaben. Ihr habt einen Ansprechpartner, der die Beteiligten zusammenbringt.

  1. 01

    Passende Zugriffe

    Wir legen fest, wer welche Daten lesen und welche Vorgänge ändern darf. Schreibende Funktionen erhalten einen begrenzten, nachvollziehbaren Weg ins ERP.

  2. 02

    Geprüfte Umsetzung

    Erprobung und produktiver Einsatz sind getrennt. Code, Berechtigungen, Datenverarbeitung und Fehlerfälle werden vor der Freigabe geprüft.

  3. 03

    Geklärter Betrieb

    Updates, Datensicherung und Zuständigkeiten gehören zur Lösung. Wer bei Störungen handelt, wird vor dem Start vereinbart.

Welcher Ablauf kostet Euch gerade unnötig Zeit?

Bringt einen konkreten Engpass mit: eine ERP-Frage, eine Liste in Excel oder eine Idee für KI. Wir schauen gemeinsam, wo Ihr steht und was als Nächstes sinnvoll ist. Für den Einstieg reicht eine kurze Beschreibung Eurer Situation.

Was Ihr vor dem Start wissen solltet.

Was bedeutet engpassorientierte Digitalisierung (eoD)?

Digitalisierung, die am Engpass ansetzt statt am System. Wir suchen zuerst die Stelle, an der Arbeit liegen bleibt, doppelt gemacht wird oder auf Antworten wartet. Dann vereinfachen wir den Ablauf und digitalisieren erst danach: mit dem passenden ERP, einer eigenen Anwendung oder KI. So wird nicht der Umweg schneller, sondern der Durchsatz höher.

Seid Ihr an einen ERP-Anbieter gebunden?

Nein. Wir sind herstellerunabhängig und erhalten keine Provisionen. Maßstab ist, was zu Euren Abläufen passt. Einen besonderen Blick haben wir auf Open-Source-ERP und Systeme mit zugänglichem Quellcode, weil sie mehr Spielraum für eigene Ergänzungen lassen.

Brauchen wir überhaupt ein ERP-Projekt?

Nicht unbedingt. Viele Abläufe lassen sich mit einer schlanken eigenen Anwendung digitalisieren, ganz ohne ERP-Wechsel. Eine Anbindung an ERP oder Buchhaltung kann später folgen, wenn sie sinnvoll ist.

Geht das mit unserem ERP?

Das prüfen wir an Eurem konkreten System. Auch proprietäre Systeme können geeignete Schnittstellen bieten. Quellcodezugang allein bedeutet keine Open-Source-Lizenz: Nutzungsrechte, Schnittstellen und Wartbarkeit gehören zur Prüfung. Wenn die Basis nicht mehr trägt, kann ein Wechsel sinnvoller sein.

Können Anwendungen auch Daten ins ERP zurückschreiben?

Ja, wenn System und Anwendungsfall dafür geeignet sind. Berechtigungen, Prüfregeln und Fehlerbehandlung werden dafür passend ausgelegt. Routinefälle können nach Freigabe automatisiert laufen, fachliche Ausnahmen gehen an zuständige Mitarbeiter.

Brauchen unsere Mitarbeiter Programmierkenntnisse?

Nein. Für erste Prototypen ist vor allem gutes Prozesswissen hilfreich. Die nötigen Fähigkeiten bauen wir an echten Aufgaben auf. Technische Spezialisten begleiten Qualität, Anbindung und Freigabe für den produktiven Einsatz.

Wie werden Sicherheit und sensible Daten behandelt?

Datenverarbeitung, Berechtigungen, Testumgebung und Freigabe klären wir vorab mit Eurer IT. Bei hohem Schutzbedarf kann die KI vollständig bei Euch im Haus laufen, ohne dass Daten an externe Dienste gehen. Welche Umgebung und Werkzeuge geeignet sind, richtet sich nach Eurem Schutzbedarf.

Muss die fertige Anwendung dauerhaft KI nutzen?

Nein. KI hilft oft beim Entwickeln. Viele fertige Anwendungen kommen im täglichen Betrieb ganz ohne KI aus.

Was kostet der Einstieg?

Das erste Gespräch klärt Eure Ausgangslage. Danach vereinbaren wir entweder eine Begleitung nach Beratertagen oder einen festen Paketpreis für eine konkrete Anwendung. Wartung und Betrieb beziehen wir in die wirtschaftliche Betrachtung ein.